Donnerstag, 8. Oktober 2015

Richard Laymon - Der Killer

Genre: Horror
Autor: Richard Laymon
Originaltitel:Beware
Seitenanzahl: 288 Seiten
Format: Taschenbuch
ISBN: 978-3453676459
Verlag: Heyne Hardcore
Erscheinungsdatum: 09. März 2015


Erster Satz: "In der Nacht, in der  alles begann, verließen Frank und Joan Bessler die drückende Hitze ihres Hauses  und gingen vier Straßen weiter zu Hoffmans Supermarkt." 

Inhalt: Lacey ist Opfer und Zeuge zugleich. Sie kann dem grausamen Mörder verletzt entkommen und flüchtet, doch sie weiss nicht vor wem oder was sie davonläuft. Denn das Grauen hat eine ganz neue Gestalt. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt und nicht nur Lacey muss im ihr Leben fürchten.

Meine Meinung: Der Anfang der Geschichte hat mir gut gefallen, allerdings wurde die Kultgemeinschaft schnell zu Nebensache die sich eher im Hintergrund der eigentlichen Geschichte abspielt. Ich hatte das Gefühl, dass man als Leser geradezu durch den Roman fliegt und dabei viele Dinge ungeklärt oder zu oberflächlich bleiben. Da ich schon einiges von Laymon gelesen habe, empfand ich dies, auch wenn es absolut unterhaltsam war, eher als eines seiner schwächeren Werke. Die Geschichte ist so schnell vorbei, dass ich irgendwie dachte: „Das war zu wenig!“ Ich konnte mit den Protagonisten nicht wirklich warm werden und gerne hätte ich ein bisschen mehr über die Sekte erfahren. Die Geschichte aus der Sichtweise der Sektenführerin wäre interessant gewesen. Die Hauptprotagonistin ist wie immer bei Laymon hübsch und mutig. Sie hat keine Angst sich ihrem Alptraum zu stellen auch wenn sie hier von einigen Seiten Hilfe bekommt. Der Killer ist ein Psychopath der vor nichts zurückschreckt und sich seinen blutigen Weg durch das gesamte Buch bahnt. Gerade weil Laymon eine sehr einfache Schreibweise hat, lassen sich seine Bücher sehr schnell und gut lesen. Ich fühle mich bei den Büchern immer wie in einem Film. Keine Zeitsprünge, keine komplizierten Vernetzungen. Einfach nur eine guterzählte gradlinige Geschichte die einem Angst macht. Hier war es mehr Ekel als Grusel. Ich persönlich grusle mich lieber :).

Fazit: Eine unterhaltsame Geschichte für zwischendurch, aber mir zu oberflächlich! 

3/3 Sternen











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